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Für den Frieden arbeiten

Kambodschas Vergangenheit bewältigen, ZFD
Internationaler Firedenstag in Goma, ZFD
Trinkwasseraufbereitung, Tanzania, CFI

Als Friedensfachkraft werden Personen bezeichnet, die eine spezielle Qualifizierung für den Zivilen Friedensdienst bzw. für eine professionelle Tätigkeit in einem Friedensfachdienst abgeschlossen haben. Zugelassen zu dieser Qualifizierung werden berufs- und lebenserfahrene Frauen und Männer.
In Deutschland wurden durch das Konsortium Ziviler Friedensdienst gemeinsame Qualitätsstandards für diese Ausbildung von Friedensfachkräften entwickelt. Diese Standards wurden durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannt; ihre Einhaltung ist somit Voraussetzung für eine staatliche Förderung von Projekten des Zivilen Friedensdienstes. Dem Konsortium Ziviler Friedensdienst gehören die anerkannten Entwicklungsdienstorganisationen Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), Christliche Fachkräfte International (CFI), EIRENE, Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) und Weltfriedensdienst (WFD), sowie mit dem Forum Ziviler Friedensdienst und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zwei Friedensorganisationen an.

Angebote des Netzwerks

Friedensfachkräfte des Zivilen Friedensdienstes berichten von ihrer Arbeit, z. B. vom „Journalismus für den Frieden“
EIRENE. Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V., Neuwied
Referent: Thorsten Klein
Kontakt: 02631- 837917, klein (ät) eirene (dot) org

Für Frieden aktiv sein
Möglichkeiten für Einzelne, sich erfolgreich und sinnvoll sich zu engagieren: in Friedensdiensten, als Friedensfachkräfte und in Initiativgruppen
Friedensarbeit in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Fachbereich Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene), Frankfurt
Referent: Wolfgang Buff
Kontakt: 0163-3670012, zdlseelsorge (ät) t-online (dot) de


Weiterführende Links

Konsortium Ziviler Friedensdienst Homepage

Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) Homepage

Christliche Fachkräfte International (CFI) Homepage

EIRENE Homepage

Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) Homepage

Weltfriedensdienst (WFD) Homepage

Forum Ziviler Friedensdienst Homepage

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) Homepage

Wir reden hier immer noch über Krieg!

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Gibt man den Begriff "Cyberwar" in eine Suchmaschine ein, findet man immer etwas zu Stuxnet, Operation Aurora, NATO, China, Botnetzen, Rüstungskontrollen und anderen wichtigen Aspekten, die sich mit der Problematik des Cyberwar beschäftigen. Doch auch DoS-Attacken, WikiLeaks oder Cyber-Aktivismus findet sich unter den Treffern. Grund ist eine mangelnde Trennschärfe der Begrifflichkeiten. Dieser Workshop gibt Informationen zu den Unterschieden von Cyberwar, Cybercrime, Cybersecurity und Cyber-Aktivismus und klärt über die Risiken und Chancen einer Kriegsführung in der Nullten Domäne - dem Cyberspace - auf:

Cyberwar ist ein Wort, was sich rein auf staatliche Akteure bezieht!
• Cyberwar ist begrenzt auf militärische Interventionen, wie z.B. die Manipulation von Radaranlagen, Drohnen im Falle eines Krieges ( meistens nur als Ergänzung zu konventionellen Waffen).
• Cyberwar bezieht sich nur auf militärische Netzwerke und Geräte per Definition.
• Es sollte versucht werden die Begriffe kategorisch vom öffentlichen Netz zu trennen, dass ist jedoch durch die große Vernetzungsdichte von militärischen und privaten Netzen nicht immer möglich. Cyberwar und cybercrime verschmilzen hier öfters.
• Im Wort Cyberwar steckt das Wort “War=Krieg”, welches nach der Bundeszentrale für politische Bildung definiert werden kann als: ”Krieg bezeichnet einen organisierten, mit Waffen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen Staaten bzw. zwischen sozialen Gruppen der Bevölkerung eines Staates” – Jetzt könnte man bestimmte Bewegungen im Netz als soziale Gruppe bezeichnen, jedoch fehlen hier jegliche Parallelen um von einer kriegerischen Handlung sprechen zu können. Das "Spiegeln" eines Servers oder die Veröffentlichung von Daten widersprechen dem Grundverständnis von einer kriegerischen Handlung. Auch das Wort information warfare ist hier nicht die richtige Wortwahl.
Krieg hat in der Geschichte der Menschheit eine sehr negative Konnotation, welche sich nicht auf die jede beliebige aggressive Situation übertragen lässt.
• Auch das Wort Cyber-Terrorismus ist bis jetzt noch nicht öffentlich von den USA oder anderen Staaten im Zusammenhang mit Anonymous, Wikileaks oder ähnlichem benutzt worden, sondern nur von Einzelnen. Denn wenn Wikileaks als eine terroristische Organisation eingestuft und dies von anderen Ländern akzeptiert würde, dann werden wir im Netz ein großes Problem haben. Denn hier können ganz andere Staatsorgane mit rechtlicher Absicherung agieren. Deswegen sollte dies Wortwahl mit großer Sorgfalt überdacht werden...(via)

Referentin: Jenny Becker / EN-PAZ, jb (ät) en-paz (dot) de

Weiterführende Links

Florian Grunert, mail: fgrunert (ät) uni-osnabrueck (dot) de, http://www.study4cyberpeace.com/

Dr. Sandro Gaycken, Cyberwar - das Internet als Kriegsschauplatz -> bestellen